Atomausstieg kommt 2022Die schwarz-gelbe Bundesregierung hat den Atomausstieg für das Jahr 2022 beschlossen. Nach dem Beschluss sollen acht Atomkraftwerke sofort und weitere stufenweise abgeschaltet werden. In den Jahren 2015, 2017 und 2019 wird je ein AKW abgeschaltet. Jeweils drei Kernkraftwerke sind es in den Jahren 2021 und 2022. Ein AKW soll bis zum Jahr 2013 noch als Kaltreserve zur Verfügung stehen um eventuelle Stromengpässe in der Winterzeit vermeiden zu können. Die Bundesregierung hat sich außerdem auf einen beschleunigten Ausbau der Stromnetze und dem Erneuerbare Energiengesetz (EEG) geeinigt. Am heutigen Montag soll das Thema bei den Regierungsparteien auf der Tagesordnung stehen. Osama bin Laden totDer Terroristenführer Osama bin Laden ist tot und sorgt bei den US-Amerikanern für helle Freude. Das Gelände rund um das Weiße Haus war umjubelt, zehntausende Menschen feierten den Tod des El Kaida-Chefs, der verantwortlich für die Terroranschläge vom 11.09.2011 war. In New York am Time Square und Ground Zero herrschte Partystimmung, als US-Präsident Barack Obama den Tod des Erzfeindes der USA verkündete. Tausende US-Flaggen wurden geschwungen und es Autofahrer veranstalteten ein Hupkonzert. Der meist gejagte Mann der Welt wurde am 1.Mai 2011 in Pakistan erwischt und von einer US-Spezialeinheit erschossen. 25 Jahre TschernobylDie Atomkatastrophe im Kernkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine ist 25 Jahre her und heute haben die Gedenkfeiern begonnen. Bei dem Super-GAU kamen zehntausende Menschen wegen radioaktiver Verstrahlung ums Leben. Der finanzielle Schaden des AKW-Unglücks wird auf rund 125 Milliarden Euro geschätzt. Am 26.April 1986 explodierte wegen eines Bedienungsfehlers der vierte Reaktorblock des Atomkraftwerks. Die damalige russische Regierung vertuschte die Katastrophe erst aber als in Schweden schließlich erhöhte Strahlenwerte festgestellt wurden, gab Russland das Unglück zu. Offenbar Ufo-Absturz in RusslandIm März soll es in Russland und zwar nahe der südrussischen Stadt Irkutsk einen Ufo-Absturz gegeben haben. Nun tauchte auf Youtube ein Video auf, welches mit einem Handy gedreht wurde und ein totes außerirdisches Wesen zeigen soll. Das Video dauert weniger als zwei Minuten und zeigt ein knapp 90 Zentimeter großes Lebewesen, welches im Schnee liegt und große Augen hat. Sein ganzer Körper ist von Verletzungen gezeichnet. Es soll hunderte Augenzeugen gegeben haben, die den Absturz des Ufos gesehen haben sollen. Fukushima - Höchste Gefahrenstufe erlassenDie japanische Regierung hat für das Atomkraftwerk Fukushima I die höchste Gefahrenstufe 7 geschaltet. Es ist die Gefahrenstufe, die im April 1986 für das Kernkraftwerk Tschernobyl erhoben wurde als Reaktorblock 4 explodierte und die Stadt Prepyat für tausende Jahre unbewohnbar machte. Ein neues Nachbeben der Stärke 6,3 hat Japan erneut erschüttert und Gebäude schwanken lassen. Vorher gab es bereits ein Nachbeben von 6,4 und führte zu einem Feuer im AKW Fukushima. Die nun bestehende Gefahrenstufe 7 bedeutet einen “katastrophalen Unfall” und bezieht sich auf die stattgefundene Kernschmelze. Japan - Radioaktives Wasser landet im PazifikDas Atomkraftwerk Fukushima I hat Japan in eine Katastrophe gestürzt. Am heutigen Dienstag wurde erneut radioaktives Wasser in den Pazifik gepumpt und nach Angaben eines Regierungssprechers sei diese Methode leider nicht zu vermeiden. Nur mit dieser Maßnahme könne verhindert werden, dass sich radioaktiv verseuchtes Wasser weiter ausbreite. Die Regierung zugleich eine Obergrenze bezüglich der radioaktiven Belastung für Fisch beschlossen. Das Jod und Cäsium 137 wurde in Fisch bereits nachgewiesen. Japan- Lage unberechenbarDie japanische Regierung bezeichnet die Lage am AKW Fukushima I als unberechenbar. Eine teilweise Kernzschmelze sei bereits eingetreten und das giftige Metall Plutonium trete weiter aus. Der Plutonium gilt als hochgefährlich und würde nach Angaben der Regierung im Erdboden sickern. Die Strahlenwerte liegen 100.000fach über den Normalwert, wie am Reaktor 2 festgestellt wurde und die Radioaktivität soll von beschädigten Brennstäben stammen. Der Energieversorger soll eventuell verstaatlicht werden und als Grund dafür wurden die Pannen genannt. Massenproteste gegen AtomkraftIn den Städten Berlin, Hamburg, München und Köln kam es am Wochenende zu Massenprotesten gegen die Atomkraft. Es gingen insgesamt über 200.000 Menschen auf die Strasse darunter knapp 90.000 in der Bundeshauptstadt Berlin. Die Demonstranten fordern die Abschaltung aller Atomkraftwerke und verweisen auf das AKW-Unglück in Japan. Die Proteste wecken Erinnerungen an die Anti-Atomkraft-Bewegung in den 1980er-Jahren. Das gemeinsame Zeichen aller Demonstranten ist eine rote Sonne mit gelben Hintergrund und darunter “Atomkraft? Nein danke!” stehend. Die Demonstrationen wurden von bekannten Verbänden wie dem BUND oder ATTAC geplant und organisiert. Kernschmelze in FukushimaDie japanische Regierung hat eine teilweise Kernschmelze im Reaktorblock 2 des Atomkraftwerks Fukushima zugegeben. Im Turbinengehäuse wurde eine stark erhöhte radioaktive Strahlung von mehr als 1000 Millisivert pro Stunde festgestellt. Der Energieversorger Tepco hatte im Vorfeld eine Strahlung vom 100.000fachen des Normalwerts verzeichnet und zurvor die 10 Millionen fache Überschreitung gemeldet. Die zehn Millionen fache Strahlung wurde dann allerdings dementiert und auf 100.00fach korrigiert. Drohne soll AKW Fukushima filmenDas US-Militär schickt eine Drohne des Modells Global Hawk nach Japan verbunden mit dem Auftrag das Atomkraftwerk Fukushima aufzunehmen. Bei Global Hawk handelt es sich um ein UAV (Unmanned Aerial Vehicle) und ist unbemannt. Die Drohne wurde mit hochauflösenden Infrarotkameras ausgestattet und können Informationen aus dem Innern des stark beschädigten Kernkraftwerks liefern. Neben dem AKW sollen die Schäden, welche das Erdbeben und Tsunami in der Region veursacht haben ebenfalls aufgenommen werden. |
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