‘Piraten’-Konsolen gesperrtMicrosoft hat nun, nachdem in einschlägigen Foren wieder häufiger Berichte auftauchten, wonach die Besitzer einer modifizierten Xbox 360 von der Nutzung des dazugehörigen Online-Diensts Xbox LIVE ausgesperrt würden, entsprechende Maßnahmen bestätigt. In seinem Weblog bekräftigte Larry Hryb, auch bekannt als “Major Nelson”, dass Microsoft jüngst wieder einmal gegen gemoddete Konsolen vorgeht. Einen kleinen Teil der verkauften Geräte betreffe dies, die so verändert wurden, dass sie illegal kopierte Spiele nutzen können. Weiter wies Hryb darauf hin, dass die Modifikation der Xbox 360 für die Verwendung von Spielekopien die Garantie verfallen lässt und eine Verletzung der Nutzungsbedingungen von Xbox LIVE darstellt. Web-Version von Office auf allen BrowsernDer Software-Hersteller Microsoft hielt sich als er vor gut zwei Wochen eine Web-Variante seines Büropakets Office ankündigte, mit konkreten Informationen noch stark zurück. Erneut versicherte Microsoft, dass man für die Nutzung der Office Web Anwendungen nicht unbedingt den hauseigenen Internet Explorer nutzen müssen wird. Unterstützt würden auch andere Plattformen und Browser, so zum Beispiel Apples Safari oder der immer beliebtere freie Firefox. Auch eine Unterstützung auf mobilen Geräten sei dementsprechend gewährleistet, darunter dank des Safari-Browsers auch Apples Über-Handy iPhone. Auch für das freie Betriebssystem Linux gilt das gleiche - es sei nur ein Browser nötig, der unterstützt wird, so Microsoft. Acer ist neue Nummer 1Vor kurzem hat das Marktforschungsunternehmen Gartner die aktuelle Verkaufsstatistik für den westeuropäischen PC-Markt vorgelegt. Die besagt, dass Acer im abgelaufenen dritten Quartal die meisten PCs verkaufen konnte. Damit sichert sich das taiwanische Unternehmen den ersten Platz vor der bisherigen Nummer 1 Hewlett-Packard. Für den großen Erfolg von Acer ist, wie die Marktforscher von Gartner melden, in erster Linie die starke Nachfrage der Kunden nach günstigen Netbooks verantwortlich. Sowohl der Weltmarktführer Hewlett-Packard, als auch Dell und andere PC-Hersteller hätten, wie es weiter heißt, den Netbook-Trend verschlafen und erst viel zu spät eigene Geräte angekündigt oder auf den Markt gebracht. Nach Provider-Abschaltung: Spam-Aufkommen halbiertZu einer deutlichen Reduzierung des Spam-Aufkommens hat die Schließung eines US-amerikanischen Providers geführt. Am Dienstag ging der Anbieter McColo unerwartet vom Netz, nachdem Sicherheitsexperten und Journalisten monatelang Nachforschungen betrieben hatten. Daten über die Firma hatten Sicherheitsspezialisten rund vier Monate lang aus San Jose in Kalifornien gesammelt, die schon lange unter dem Verdacht steht, von Cyber-Kriminellen für ihre Aktivitäten genutzt zu werden. Über die Server von McColo sollen angeblich bis zu 75 Prozent aller Spam-Mails gelaufen sein. Die Zahl der verschickten Spam-Mails ging nach Angaben mehrerer Sicherheitsdienstleister um rund 50 Prozent zurück, nachdem McColo um ca. 9 Uhr Ortszeit am Montag plötzlich aus dem Netz verschwand. Der Backbone-Provider des Hosting-Anbieters hatte zu diesem Zeitpunkt die Notbremse gezogen und die Internet-Anbindung der Server gekappt. Social Networking-Funktionen für Windows LiveSeine Windows Live-Dienste stattet der Software-Konzern Microsoft nun mit verschiedenen Social Networking Features aus, was die Nutzer enger an die Angebote binden soll. Eine engere Zusammenarbeit zwischen Spaces, Windows Live Hotmail und dem Windows Live Messenger bildet dafür die Basis. News-Feeds und erweitere Nutzer-Profile werden hinzugefügt. Für Microsoft hätte das einen äußerst erwünschten Nebeneffekt: Voraussichtlich werden die Anwender mehr Zeit mit der Nutzung der Produkte verbringen. Populäre Dienste wie Hotmail und Messenger ziehen schon heute einen signifikanten Teil der Zeit von Nutzern auf sich, was aber nach Ansicht Microsofts ausbaufähig ist. Shanghai-CPUs werden ausgeliefertAb heute liefert der Chiphersteller AMD seine neuen Opteron-Prozessoren mit “Shanghai”-Kern aus. Auch bei dem Intel-Konkurrenten beginnt nun der Umstieg auf 45-Nanometer-Designs. Am Markt ist Shanghai der erste verfügbare Prozessor AMDs, der auf Basis der verkleinerten Strukturbreite gefertigt wird. Bereits vor gut einem Jahr führte Intel die ersten entsprechenden Produkte ein und wird demnächst bereits die zweite 45-Nanometer-Generation bereitstellen. Jeweils verfügen die neuen AMD-Prozessoren über vier Kerne und werden in Varianten für den Einsatz in Systemen mit zwei, vier und acht CPUs ausgeliefert. Eine Stromaufnahme von 75 Watt ist bei Taktfrequenzen von 2,3 bis 2,7 Gigahertz zu verzeichnen. Online-Speicher Skydrive aufgerüstetMicrosoft hat nun im Zuge des umfassenden Updates seiner Windwows Live-Dienste auch seinen kostenlosen Online-Storage-Service SkyDrive einer Überarbeitung unterzogen, die nicht nur mehr Speicherplatz bringt. Statt 5 Gigabyte stehen den Nutzern nun 25 Gigabyte zur Verfügung. Neue Features in den Bereichen Datei-Organisation und -Austausch kommen außerdem hinzu. Gespeicherte Fotos lassen sich nun so beispielsweise direkt in die Windows Live Photo Gallery übertragen. Außerdem können Dateien nun direkt auf dem Netzlaufwerk in verschiedene Ordner kopiert werden. Auf Wunsch lassen sich Verzeichnisse auch auf dem Server komprimieren und als Zip-File herunterladen. Microsoft’s Pläne um sein Game-GeschäftMicrosoft möchte in die digitale Distribution von Spielen einsteigen. Und Chris Early, General Manager der Games for Windows Live-Sparte bestätigte nun diese Pläne. Er bekräftigte, dass man mit dem Games for Windows Live-Marktplatz an einem direkten Konkurrenten für die Download-Plattform Steam von Valve arbeitet. Der Marktplatz soll laut Early bereits im Dezember an den Start gehen. Keine kompletten Spiele sollen jedoch zunächst sondern lediglich Trailer, Demos und zusätzliche Inhalte für Spiele zum Download bereitstehen. Fallout 3, GTA IV, James Bond - Ein Quantum Trost und Dawn of War II werden die ersten PC-Spiele die zusätzliche Inhalte über den Dienst erhalten. Laut Early sollen nach dem aktuellen Facelift für Games for Windows Live und dem Start des PC-Marktplatzes im Dezember auch komplette Spiele-Downloads folgen. Automatisierter Umstieg von Windows zum MacEine neue Version seines “Easy Transfer Cable” hat der Peripherie-Hersteller Belkin nun vorgestellt. Windows-Nutzern soll das Kabel den Umstieg auf einen Mac vereinfachen. Zwei Rechner werden hierbei über USB zusammengeschlossen. Die Systeme analysiert eine in das Kabel integrierte Elektronik und überträgt automatisch verschiedene Nutzerdaten wie Musik, Filme, Fotos, Dokumente aber auch Internet-Einstellungen auf den neuen Rechner. Bereits die erste Version des Kabels hatte Belkin vor einiger Zeit vorgestellt, die den Umstieg von Windows XP auf einen neuen Windows Vista-Rechner auf die gleiche Art vereinfachte. Neues Smartphone mit WiMAXMit dem Max 4G hat der taiwanische Hardware-Hersteller HTC ein neues Smartphone auf Windows Mobile-Basis vorgestellt, welches neben GSM, EDGE, WLAN und GPRS auch WiMAX unterstützt. Gemeinsam mit dem russischen Mobilfunk-Anbieter Scartel, welcher in Teilen Russlands ein eigenes WiMAX-Netz betreibt wurde das Smartphone, welches rein äußerlich an das kürzlich vorgestellte Touch HD erinnert entwickelt. Nicht bekannt ist ob das Gerät jemals außerhalb von Russland verkauft wird. Das Max 4G verfügt genau wie das Touch HD über einen 3,8 Zoll großen Touchscreen mit einer Auflösung von 800 x 480 Pixeln. Das Gerät ist ausserdem mit einer 5-Megapixel-Kamera und einem 8 Gb großen Flash-Speicher ausgestattet. |


