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wer bin ich?
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vali_red |
#24 - 16.10.07 19:55:39
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Beiträge: 5
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na? du genie...ist ja ziemlich tiefgründig.
ich denke, ich bin ich und ich weiß, das ich ich bin, denn auf grund meines gefülslebens, die art wie ich dinge warnehme und verbinde bleibt immer die selbe. es fügen sich neue erfahrungen hinsichtlich verschiedener themen hinzu und das ergibt dann eine neue möglichkeit dieses thema zu betrachten und für aich selbst zu definieren.
gerüche, farben, orte und menschen definieren wer wir sind und nur weil wir uns heute schlecht fühlen und morgen gut, bedeutet es nicht, das wir auf einmal uns komplett verändert haben.
Aber ich bin keine philosofin und habe von solchen dingen keine ahnung...
das ist zumindest das was ich für mich so definiere.
gut? nicht gut?
gruß
ich
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Das.Genie |
#25 - 17.10.07 11:35:40
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Beiträge: 2385
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klar, auf der normalen alltagsebene gut. aber: philosophisch betrachtet ist der ich-begriff, sprich die vermeintliche identität eines menschen eben recht fragwürdig. darauf wollte ich erstmal hinweisen. desweiteren entwickeln sich dinge wie geschmack, vorlieben, gefühlsmäßige bindungen etc. ja zumeist unter dem zufälligen einfluss der umwelt. kann man das also noch mit fug und recht von einem wirklich kohärenten "ich" sprechen?
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GregorSamsa01 |
#26 - 17.10.07 12:44:39
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Ich würde sagen, das Problem ist ganz einfach ein grammatisches:
"Ich" ist nur ein Bezugswort, eine Art Pfeil.
Wenn jemand "Ich" sagt, dann zeigt er damit, auf wen er die kommende Bemerkung bezieht.
Das ist das "Ich": ----> # und das ist die Bezugsperson.
Die Bezugspersohn kann sich ändern, so viel sie will, der Pfeil bleibt der selbe.
Wenn du "Ich" als eine bestimmt Person bezeichnest, würde es doch auch keinen Sinn machen, dass ich "Ich" sagen kann und dabei von mir spreche und du "Ich" sagen kannst und dabei von dir sprichst.
Das "Ich" bleibt gleich, aber der Bezug ist variabel.
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Das.Genie |
#27 - 17.10.07 12:55:09
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grammatikalisch gesehen, ja. worauf ich jedoch eigentlich hinaus wollte, war die problematik der identität. wer bin ich? bin ich die summe meiner meinungen, erinnerungen und gefühle? anscheinend ja. aber woher kommen diese? sind sie nicht eher zufällig? weiß ich also überhaupt, wer ich bin? oder ist auch das mal wieder nur eine illusion?
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GregorSamsa01 |
#28 - 17.10.07 13:06:00
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Achso, na gut, dann bin "Ich" mein Umfeld, würde ich sagen.
Oder zumindest zum Teil...
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Das.Genie |
#29 - 17.10.07 13:12:10
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ja, zum teil. denn einen nicht unbeträchtlichen teil des sog. "ichs" bestimmen wiederum andere faktoren, die sich noch schwerer bestimmen lassen. deswegen sollte jeder, der die frage "wer bin ich?" meint, sofort beantworten zu könne, zweimal nachdenken. darauf wollte ich erstmal hinaus. skeptizismus, ick hör dir trapsen.
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