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wer bin ich?
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Kurt0033 |
#11 - 16.10.07 04:13:34
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Beiträge: 250
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Eigentlich ist es einfach.
Ich kann mich über die Gesamtheit meiner körperlichen wie geistigen Vorgänge definieren. Darüber hinaus werde ichg aber auch durch das definiert, was andere in mir sehen. Insofern ist eine allgemeingültige Definition wohl tatsächlch schwierig.
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Kurt0033 |
#12 - 16.10.07 04:26:43
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Das beinhaltet selbstverständlich auch alle psychischen oder seelischen Vorgänge, meine Träume, Wünsche, Emotionen, mein Streben nach Erfüllung...
Die jeder anderen, ihrer selbst bewussten Entität, dmit das Ganze nicht so egoistisch anmutet.
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Harussa |
#13 - 16.10.07 09:58:06
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Beiträge: 142
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Selbst jeder Mensch mit dem man zusammen war ist oder befreundet ist - kann jemanden auf´s neue verändern und leider Gottes beeinflussen. Schade
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nurm |
#14 - 16.10.07 11:34:00
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warum schade? das kann doch auch sehr positiv sein!!
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Das.Genie |
#15 - 16.10.07 12:11:50
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Beiträge: 2385
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hey, hätte ich echt nicht gedacht, dass so viele sinnvolle und interessante beiträge kommen. ich nehme alles zurück und behaupte das gegenteil: ihr seid ein superpublikum. ha ha.
worauf ich aber nochmal insistieren möchte: es ist ja eigentlich klar, dass wir unsere vorstellung von "ich" hauptsächlich, wenn nicht ausschließlich aus unseren erinnerungen ableiten. nur: woher wissen wir, dass diese unsere erinnerungen auch zutreffend sind? ich meine, schaut euch mal zeugenaussagen zu ein und demselben vorgang an und ihr stellt fest, dass erinnerungen etwas sehr trügerisches sind. die erinnerung ist keine abbildung der realtität, sondern eine interpretation derselben.
daraus folgt: wenn die grundlage unseres ich-begriffes, also unserer identität, derart zweifelhaft und unsicher ist, wie können wir dann so felsenfest von einem kontinuierlichen und folgerichtigen ich ausgehen? machen wir uns da, platt gefragt, nicht mal wieder etwas vor? verdrängen wir nicht große teile unseres innenlebens und reduzieren uns selbst auf ein bild, das wir von uns gemacht haben? und wie kann man das alles eventuell ändern?
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Frostwrath |
#16 - 16.10.07 13:01:38
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Nun, das "ich" ist nicht zwangsläufig die selbe Person die jeder für sich darstellt, meiner Auffassung nach ist dieses "ich" die Zusammenwirkung aus Erinnerung, Erfahrung welche im Laufe der Existenz den Einzelnen geformt hat, mehr jedoch das Produkt aus Wahrnehmung und Formung des Realitätsempfindens und der teilweise unbewussten Annäherung an ein eigenes "Idealbild".
Gewisse Ideale, Wesenszüge und Charaktereigenschaften werden vom sogen. Individuum als erstrebenswert angesehen und erwecken das Bestreben, diese selbst auszufüllen, durch Empfindung der Realität als etwas subjektives und den Zwang sich der Gesellschaft aus Akzeptanzgründen (Herdendrang) unterzuordnen wird ein Realitätsmodell des "ichs" für die Massenverträglichkeit geschaffen.
"Ich" ist ein Produkt aus den Fähigkeiten des Verdrängens, der gesellschaftlichen "Programmierung" zum Moral/Werteempfinden und der mehr oder minder auf "freiem Willen" basierenden Selbstentwicklung zu einem persönlichen Bild welches man auszufüllen bestrebt ist.
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Harussa |
#17 - 16.10.07 13:09:52
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Beiträge: 142
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ALSO ICH LESE IMMER WIEDER HIER, das es jeder anders sieht und definiert, was das "Ich" ist .. ich finde diese beiträge richtig gut - nur was ich sagen will ist noch "ich" bin für viele dinge bereit nur "ich" sagt nicht gleich, das was "ich" tue, das es für richtig oder falsch erscheint, weil jeden Tag lernt man dazu und jeden Tag - handelt das "Ich" anders - so ist der lauf - der DInge.
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Das.Genie |
#18 - 16.10.07 13:15:57
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etwas pessimistisch angelegt, frosti, aber ich stimme dir im prinzip durchaus zu. viele menschen heutzutage bilden sich ja wunderwas auf ihre angegliche "persönlichkeit" ein, wird ihnen ja auch durch den zeitgeist diktiert (verwirkliche dich selbst und co). aber: wenn sie mal ehrlich nachdenken würden, kämen sie vielleicht darauf, dass sie keine ahnung haben, wer sie wirklich sind, weil sie eben dieses von dir erwähnte bild von sich im kopf haben. geradezu tragisch.
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