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Leben - Die Schöpfung eines Gottes?
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GregorSamsa01 |
#1 - 12.08.07 12:23:36
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Ich habe die Frage schon wo anders gestellt, aber da war so ein "Genie", welches mich darauf hingewiesen hat, dass ich ein neues Thead eröffnen sollte^^
Also, die Frage ist:
Wie definiert sich "Leben"?
Lebt, was von außen betrachtet lebendig aussieht? Muss es eine Art "Seele" geben, damit man überhaupt von Leben sprechen kann? Gibt es überhaupt eine Seele und wenn ja, was zum Teufel ist das?
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Das.Genie |
#2 - 12.08.07 12:50:56
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ja cool, siehste, geht doch.
zu deiner frage: also, leben an sich zu definieren, duerfte aeusserst schwer fallen, aber wir koennen es ja mla versuchen. zuerstmal aber zur uerberschrift: ich denke, man kann ziemlich eindeutig verneinen, dass das leben die schoepfung eines gottes sei, die intelligent design-theorie ist doch nicht wissenschaftlich, sondern eher der verzweifelte versuch, die ueberholten mythen aus der bible irgendwie zu retten. unfug.
die entstehung der arten nach darwin, sprich die evolutionstheorie dagegen hat zwar noch ein paar luecken ist insgesamt aber weitaus schluessiger und wahrscheinlicher.
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GregorSamsa01 |
#3 - 12.08.07 13:11:45
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Worauf Ich mit dieser Überschrift eigentlich eher hinauswollte ist Folgendes:
Das was einen lebenden Menschen von einer -nahezu- perfekten, lebens-immitierenden Maschine (nur so zum Beispiel) unterscheidet, ist doch die Freiheit, zu denken, wie man will, statt ein Programm zu haben, dass automatisch "denkt".
Etwas wirklich zu fühlen, statt nur Sensoren zu haben, die vorschreiben, sich so oder so zu "verhalten", wenn der Sensor das oder das "wahr nimmt".
Ist das nicht im weitesten Sinne eine Art "Seele"? Und ist eine Seele nicht eigentlich ein Grund für den Glauben an ein höheres Wesen?
Aber Ich selbst bezweifle die darwinsche Evolutiontheorie natürlich auch nicht im geringsten. Ich Frage mich nur, was zum Henker diese verdammte Seele ist...
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nurm |
#4 - 12.08.07 15:01:56
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die seele ist die gesamtheit der psychischen vorgänge(o.s.ä.)
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GregorSamsa01 |
#5 - 12.08.07 15:18:54
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Ist das ausm Lexikon?
Aber vor allem: Ist es nicht im weitesten Sinne sogar ein psychischer Vorgang, wenn mein Computer sich defragmentiert?
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Kurt0033 |
#6 - 12.08.07 16:06:50
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Für mich ist noch gar nicht raus, dass wir etwas anderes als - wenn auch hochkomplex programmierte - Maschinen sind.
Solange menschliche Eigenschaften wie Denken, Fühlen, Wahrnehmung. Bewußtsein z.B. nicht klar definiert sind, kann man doch gar nicht sagen, dass eine Maschine so etwas nicht haben kann.
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GregorSamsa01 |
#7 - 12.08.07 17:37:30
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Aha, exakt das ist es ja:
Früher war es anders, weil man sein Nicht-Wissen durch Glauben ersetzt hat. Heute aber können wir alle Vorgänge im menschlichen Körper erklähren... naja, die Meisten...
Und, wenn ich den Menschen jetzt mal mit unserer perfekten Maschine, von der ich eben schon gesprochen habe (nennen wir die Maschine mal "den Maschinisten", damit sie etwas besser personifiziert ist). Wenn wir also einen normalen, lebenden Menschen mit dem Maschinisten vergleichen, finde ich, es gibt erschreckend wenige Unterschiede. Gut, der Mensch speichert Informationen in Form von Erbgut und der Maschinist hat sie auf einer Festplatte. Aber es wäre doch -rein theoretisch, heutzutage sowieso noch nicht- möglich, eine Maschine zu bauen, die aus organischem Material besteht. Würde diese dann "leben", wenn sie sich genauso verhält, wie ein Mensch? Wenn ja, würde das natürlich die Seele und auch jeglichen Glauben an Götter entmachten und wertlos machen...oder?
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GregorSamsa01 |
#9 - 12.08.07 17:44:32
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Sehr konservative Einstellung. Die heutige Kirche hat die Angst vor Fegefeuer, Teufel und Hölle vergessen.
Aber davon mal ganz abgesehen:
Was hat das mit dem Thema zu tun?
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Kurt0033 |
#10 - 12.08.07 18:42:05
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Prinzipiell denke ich, dass es durchaus möglich wäre, eine lebende, intelligente "organische" Maschine zu bauen. Sie wäre dann nicht weniger lebendig, als wir es sind.
Die Frage ist, ob wir je das dazu nötige Wissen erlangen (können). Das heißt für mich halt, erklären zu können, was Bewußtsein / Intelligenz eigentlich sind, bzw. wie sie funktionieren.
Ob dies den Glauben entkräften würde? Nein.
Meinen jedenfalls nicht.
Ich glaube an Gott. Ich glaube nicht, dass Gott ein Feind der Wissenschaft ist und umgekehrt.
Fakt ist, dass wir in einer Welt leben, die nicht metaphysisch funktioniert, sondern nach Regeln, die wir nur noch nicht alle kennen.
Regeln aber, das hat die Wissenschaft gezeigt, die wir beobachten, erkennen, beschreiben und im Abschluß sogar für uns nutzen können (Grenzen sind da meist nur finanzieller und/oder ethischer Natur).
Meine Frage würde also lauten:
Wieso glauben alle, dass ERKENNTNIS die Existenz Gottes negiert.
Um beim Beispiel Darwin zu bleiben, sicher hat er Recht, dieses zu bestreiten müsste man ja unermeßlich blind und ignorant sein. Aber kann man nicht dennoch annehmen, dass seine Evolutionslehre Teil eines Masterplans ist, der einer Schöpfer-Intelligenz entsprungen ist? Mal etwas neutraler ausgedrückt.
Ich beziehe mich selber übrigens nicht auf die Bibel. Sie ist zwar ein faszinierendes, jedoch widersprüchliches Buch, dem alle Unzulänglichkeiten innewohnen, die uns Menschen und unseren Werken halt zu eigen sind.
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