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Statt den wenig erhellenden Wortgefechten einiger Zeitgenossen noch mehr Unsinn hinzuzufügen, stelle ich eine Frage: Wer sagt denn überhaupt, dass die Menschheit verblödet? Nun sage ich das zwar selbst gerne mal, aber ganz ernst meine ich das doch eigentlich nicht.
Denn ich glaube nicht, dass es nachweisbar ist, dass die Menschheit verblödet. Eher scheint es mir so zu sein, dass der Großteil der Menschheit sich nur nicht weiter geistig weiter (nicht jedoch: zurück) entwickelt, die Welt aber durch die Erfindungen einiger weniger, ungewöhnlich intelligenter Menschen immer komplizierter wird.
Denn Intelligenz und Geistesschärfe waren meines Wissens nach seit jeher dünn gesäht unter den Menschen. Dass man aber annimmt, die Menschheit verblöde immer mehr, mag vielleicht daher rühren, dass die Blöden heute viel lautstarker auf ihren diversen Foren zu Wort kommen (Privatfernsehen etc.) und ihre Blödheit lauter und ungehemmter als je zuvor in die Welt hinausblöken. Typisch. Max Goldt bemerkte einmal, dass Dummheit sich eben gerne auf große Trommeln schlagen höre, während intelligente Menschen meist bescheidener und eher mit Selbstzweifeln behaftet seien. Hier liegt doch wohl eher der Knackpunkt, ist der Hund begraben, beißt die Maus den Faden ab, liebe Untertanen.
Nun denn, in kürze mehr dazu, vor allem zur heute gängigen Idolisierung von geistig blöden und unfähigen Nichtsnutzen wie Paris Hilton, Hugh Hefner oder Heidi Klum (voilá, ein Kleiderständer!). Danke und bitte. Hehehe.
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